26.11.2018 / Allgemein / /

3 x JA zu den Schulabstimmungen

Die CVP-Mitglieder haben das Schulhaus Schollenholz besichtigt und dort auch die Voranschläge der Primar- und Sekundarschule besprochen. Sie sind dabei zum klaren Entscheid gekommen, allen 3 Vorlagen zuzustimmen.

Der von der Primarschulgemeinde geplante Um- und Erweiterungsbau wird aufgrund verschiedener Ursachen (Energieauflagen, künftig auch für den zu erneuernden Trakt Erdbebensicherheit, erhöhte Platzbedürfnisse der heutigen Schule mit unter anderem mehr Führungs- und Unterstützungspersonen sowie Tagesschulangebot, höhere Kinderzahlen mit 2 Klassen in Frauenfeld zusätzlich – Babyboomenkel) viel Geld kosten. Die neue Anlage ist aber sehr schön in die Landschaft eingebettet und die Kosten ebenso in die Schulrechnung. Denn die Verantwortlichen haben vorgespart und so kann der doch „grosse Lupf“ mit entsprechenden Abschreibungen voraussichtlich ohne Steuererhöhung vollzogen werden. Dies konnten wir dem ebenfalls präsentierten und diskutierten Voranschlag und dem Finanzplan mit einem Steuerfuss von weiterhin 51% entnehmen. Entsprechend haben die CVP-ler zum Kredit für den Um- und Erweiterungsbau der Schulanlage Schollenholz und zum Voranschlag der Primarschule einstimmig eine JA-Parole gefasst.

Der Voranschlag der Sekundarschulbehörde wurde uns ebenfalls durch Christian Schwarz, Leiter Finanzen der Schulen Frauenfeld. Vorerst informierte uns Karin Geiges, als Vizepräsidentin der Sekundarschule unsere Vertreterin in der Behörde darüber, dass die Qualität der Sekundarschule Frauenfeld gut sei und wir uns jetzt schon mehr als das Obligatorische leisten. Diese Mehrleistungen lohnen sich aber für die Schüler und letztlich auch für die Gesellschaft. Sie müssen aber nicht ausgebaut werden. Wieso kann die Sekundarschulgemeinde denn plötzlich den Steuerfuss um 2 Steuerprozente senken und wieso macht man das gerade jetzt? Die grösste Veränderung gegenüber dem Vorjahr finden wir bei den geringeren Einlagen in Spezialfinanzierungen. Christian Schwarz konnte uns davon überzeugen, dass diese auch im um 1.6 Millionen geringerem Umfang genügen, wie dies auch früher der Fall war. Der Umbau der Schulanlage Auen wird abgeschlossen sein und entsprechend diese Zusatz-Einlagen wie im Jahr 2018 nicht mehr benötigen. Natürlich werden nach dem Bezug die Abschreibungen steigen. Im Finanzplan ist aber klar erkennbar, dass dies auch mit einem Steuerfuss von 33% möglich ist und mit der vorgesehenen Steuerfussreduktion nicht die Schulqualität tangiert wird sondern eine Anpassung bei den Einlagen / Abschreibungen erfolgt. Der Zeitpunkt ist sinnvoll, da man betreffend Auen-Kredit und Renovationsbedarf der anderen Liegenschaften die Übersicht hat. Genauso wie wir nicht künftigen Generationen Lasten auferlegen dürfen, soll es auch nicht umgekehrt sein. Die CVP-ler haben ohne Gegenstimme dem Voranschlag der Sekundarschulgemeinde mit einer Reduktion des Steuerfusses um 2% zugestimmt.

Christoph Regli